Geschichte des Jugendtreffpunkts

das Haus, in dem sich der heutige Jugendtreffpunkt befindet, wurde als Bauernhaus 1906 gebaut. Bis 1966 blieb es als Bauernhaus in Funktion (Rinder- und Schweinewirtschaft). Auf der heutigen Fussballwiese vor dem Jugendhaus stand befand sich ein Kuhstall, der durch einen Brand zerstört wurde.
Im Frühling 1970 schlossen sich einige interessierte Erwachsene zu einer Planungsgruppe für ein Jugendhaus zusammen. Infolge wurde zusammen mit dem Schweizerischen Beratungsdienst Jugend und Gesellschaft (SBJG) eine umfassende Studie über Freizeitangebote und Freizeitgestaltung erarbeitet.

1973 wurd das "Forum für offene Jugendarbeit Pratteln (FOJAP) gegründet. Zusammen mit dem SBJG wurde das Ergebnis der Studie der Öffentlichkeit präsentiert. Im Anschluss an diese Veranstaltung bildete sich eine Gruppe von 15 Jugendlichen, die aus den Ergebnissen der Studie ein Konzept für ein Jugendhaus formten. Die Jugendlichen setzten sich vor allem deswegen für ein Jugendhaus ein, weil es damals an Räumlichkeiten zur aktiven Freizeitnutzung mangelte. Im November 1973 setzte der Gemeinderat eine Studienkommission ein, die sich aus Vertretern der FOJAP, der Basler Freizeitaktion und drei Jugendlichen zusammensetzte, die bereits 1974 dem Gemeinderat den Vorschlag unterbreitet, eine Liegenschaft sowie einen einmaligen Ausbaukredit von 100 000 Franken bereitzustellen. Die Bearbeitung des Vorschlags dauert allerdings lange. Erst im Juni 1976 wird der Vorschlag nach einer Volksabstimmung angenommen, was 1977 zur Gründung des Jugendhauses führte.

1995 wurde das Jugendhaus von der Gemeinde übernommen und renoviert. Am 14. September 1996 wird das Jugendhaus eröffnet. Im gleichen Jahr entstand auch der Mittagstisch